Es is, wie es is und wat mutt, dat mutt

Nachdem wir uns von der großen Überraschung ein wenig erholt haben sind wir nun dabei, unsere Gedanken und Pläne neu zu sortieren.

Nun ist die Zeit der Extrawurst für Holly vorbei! Die Schrauben der Wurfkiste werden wieder gelockert, das gesammelte Hamburger Abendblatt wandert ins Altpapier, Auslaufgitter, Globolies und Welpenspielzeug werden verstaut. Der stolz gewachsene Welpen-Pipi-Rasen muss Gras über die Sache wachsen lassen. Doch so schnell hängen wir unser Projekt noch nicht an den (Leinen)-Haken. Wir werden es sicherlich noch einmal irgendwann probieren.

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Plan B- Familienausflug

Zu unserer großen Freude kamen Hollys  Mutter Nuria und ihre Züchterin Maria aus dem weiten Freiburg angereist, um uns bei dem spannenden Ereignis tüchtig unter die Pfoten und Arme zu greifen. Da sich die Dinge ja ein wenig anders entwickelten, als eigentlich gedacht, entwarfen wir Plan B und machten einige Ausflüge und Spaziergänge rund um Hamburg. Schonung brauchte Holly ja nun nicht mehr. Danke für diese schöne Woche!

Gor nix Lüttes drin!

Flott vergingen die letzten Tage und unsere lütten Muddern (kleine Mama) war immer noch slank und schier (ganz dünn). Täglich, wenn wir gemeinsam auf der Waage standen, hoffte ich, dass es Holly ist, die das Plus auf die Waage bringt und nicht ich. Leider war meistens das Letztere der Fall. Deshalb entschieden wir uns, so kurz vor Schluß, noch einmal für eine Röntgenuntersuchung. Ein bisschen gelackmeiert haben wir uns wohl angekiekt (blöd angeguckt), als wir DAS auf dem beleuchtete Bild sahen:

Da wor gor nix Lüttes drin!! (Da waren keine Welpen zu sehen!)

Hat die lütte Dirn uns etwa die ganze Zeit über rinleggen (reinlegen) wollen? Kuscheln, Streicheln, Zureden, Extrawurst…  Wir wissen es nicht.

Trotz positivem Ultraschall am 27. Tag, war nun kein Welpe mehr im Bäuchlein zu entdecken. Obwohl, mit viel Fantasie entdeckt man doch noch einen grinsenden Kromi, was meint Ihr?

Schwangerschaftsgelüste

Hollys  Appetit ist im Moment äußerst wechselhaft. Ihr normalerweise bevorzugtes Fressen wird nun häufig verschmäht. Etwas stinkig soll es sein. Mal roh, dann doch lieber gekocht, dann lieber nicht gewolft, sondern anständige  Brocken, die aber doch auch mundgerecht sein dürfen. Mit Gemüse, welches  am nächsten Tag doch lieber fein säuberlich aussortiert wird. Püriert, gerieben, roh, gekocht, kalt, warm, Fisch, Fleisch, Dose,  morgens, mittags, abends, zwischendurch…

Es gibt, glaube ich, keine Kombi, die wir noch nicht getestet haben. Vielleicht sollten wir es mit Hering und Gewürzgurke mit Marmelade probieren? Lukas freut sich, in jedem Falle über die Reste.

Verliebt, verlobt, verheiratet

Soviel Zeit muss wohl sein…

Am letzten Wochenende war es dann soweit. Wir trafen uns am Freitag  mit Anolo. Beide Hunde freuten sich sehr und sprangen fröhlich durch den Garten. Mehr als Kuscheln  war aber an diesem Tag nicht drin. Wir müssen es ja auch nicht überstürzen… Verliebt waren sie aber wohl schon mal.

Samstag war auch noch ein Tag. Freudig wurden wir schon an der Tür begrüßt. Bei, für Hamburg eher  untypischen Temperaturen ( 27 Grad, heeeiiiiß!, optimales Hochzeitswetter! ), machten wir erstmal einen Spaziergang im Schatten. Holly fühlte sich bei Anolo schon heimisch, er bemühte sich sehr um sie, doch so eine snippsche Jungdeern lässt sich nicht so leicht begöschen (überreden). Aber verlobt waren sie schonmal.

Sonntag ist bekanntlich wohl der beste Tag zum Heiraten. Und alle guten Dinge sind auch drei. Da wollten die beiden nicht mehr  viel Zeit vertrödeln. Ganz flott war die Angelegenheit erledigt.

Nun sind wir gespannt, ob das aufregende Wochenende „Folgen“ hat!!  Es bleibt spannend.

Wir werden Anfang Juli eine Ultraschall-Untersuchung machen und sehen, was uns erwartet.

 

Das erste Date, Holly und Anolo

Damit die eigentliche Hochzeit kein „blind Date“ wird, haben wir uns letztes Wochenende schon einmal mit Anolo, dem Auserkorenen getroffen. Er wohnt, zu unserem großen Glück, gar nicht weit von uns entfernt, so dass wir einen entspannten Wochenend- Spaziergang durch Jersbek machen konnten. Sympathisch waren wir uns alle gleich und so wurde geklönt, Ball gespielt und Belohnungen abgestaubt.

Holly und Anolo haben bis in die vierte Generation keine gemeinsame Verwandtschaft. Auch die optischen Merkmale würden sich gut ergänzen. Seht selbst!